Kongress 19.-20.11.2020

BPUG Kongress Agenda 2020

Dieses Jahres wollen wir wieder unseren beliebten Jahreskongress stattfinden lassen - allerdings der aktuellen Situation geschuldet - zum einen als Online-Format und zudem als Abend- und Morgenveranstaltung, um uns so viel wie möglich gegenseitigen Austausch zu erlauben, worauf wir uns sehr freuen.

 

Kongress-Agenda 2020

Donnerstag | 19.11.2020

  • 17:00 Vorstand: Home Coming and Small Talk

    Herzlich willkommen beim BPUG-Kongress 2020. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, die Konferenztechnik zu prüfen und sich schon einmal auf den Kongress einzustimmen oder mit den anderen Teilnehmern in Kontakt zu treten.

  • 17:30  Vorstand: Begrüßung durch BPUG Vorstand

    Begrüßung durch den Vorstand des BPUG Deutschland e.V. und  Einführung in die Veranstaltung. Moderatoren des Abends: Stephan Brendel, Sabine Hinners, Dr. Jörg Lobbes,  Andrea Werthmann, Michael Zwick.

  • 17:45  Daniëlle Hellebrand: The Current Work & the Brain

    Daniëlle Hellebrand hat nach Ihrem Wirtschaftsstudium in Maastricht zwanzig Jahre als Managerin im Bereich HR, Recruitment und Outsourcing gearbeitet.

    Zwischendurch lebte sie sechs Monate unter dem indigenen Volk der Kogi in den Anden und verknüpft diese Erfahrungen anschaulich mit jahrelangen Studien der Psychologie, der Neurobiologie und der Neurowissenschaften.

    Mit viel Engagement und Begeisterung gibt Sie Vorträge und Workshops in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und den USA und arbeitet als Coach und Sparringspartner von Führungskräften. Darüber hinaus ist Sie Mitglied eines HR-Think-tanks und Kolumnistin einer Wirtschaftszeitung. Sie ermutigt Menschen, das Wissen über unser Gehirn praktisch umzusetzen und zu nutzen. Um mehr inspirierende Arbeitsplätze «mit Herz und Hirn» zu schaffen. Better Brains @ Work.

     

    Wir reden immer von „The New Work“ oder „The new Normal“. Aber da sind wir noch gar nicht. Seit dem Frühjahr diesen Jahres befinden wir uns in einer ungeplanten Umorientierung. Wir sollten uns als eine „Abenteuergemeinschaft“ sehen, die dabei ist, ihre Zukunft zu gestalten.

    Es ist hilfreich, bei dieser Suche Aspekte der Funktionsweise unserer menschlichen Gehirne zu berücksichtigen, Wir sind zu vielem in der Lage, aber zu Einigem nicht. Dies einordnen zu können und zu verstehen, wie wir in unserem kompliziertesten aller Systeme funktionieren führt zur Erkenntnis, wie wir miteinander und mit dieser Suche umgehen sollten.

  18:30 -18:45  Change Break

  • 18:45  Vorstellung der Finalisten und Verleihung des Best-Practice Award für professionelles Projekt Management

    Freuen Sie sich auf den neuen BPUG Award 2020. Neu wird nicht mehr die strikte Einhaltung von PRINCE2 bewertet, sondern, wie das Projekt dem Bedarf des Auftraggebers nach professionellem und angemessenen Projektmanagement nachkommt. Zitat auf den neuen Bewertungskriterien: „Der Best Practice Award wird für professionelles Projektmanagement verliehen und zeichnet Projekte aus, die sich durch einen angepassten/angemessenen Einsatz von Projektmanagement kennzeichnen“. Wieder sind interessante Kandidaten am Start und es wird keine leichte Entscheidung für die Jury sein, den Erstplatzierten auszuwählen. Es wird ein knappes Ergebnis werden. Seien Sie gespannt!

  19:45 - 20:00  Change Break

  • 20:00 - 21:00  Streams

  • Stream 1: Meet & Greet Award Candidates

    Lust zu Plaudern?
    Wir laden Sie ein auf eine Question & Answer-Session mit den Bewerbern um den Best Practice-Award 2020

  • Stream 2: Meet & Greet Keynote Speaker

    Lust zu Plaudern?
    Wir laden Sie ein auf eine Question & Answer-Session mit der Keynote Speakerin Daniëlle Hellebrand.

  • Stream 3: Meet & Greet BPUG Member

    Lust zu Plaudern?
    Wir laden Sie ein auf eine Question & Answer- und Networking-Session mit den Vereinsmitgliedern des BPUG e.V.. Offen für Family & Friends.

Freitag | 20.11.2020

  • 08:00 Anmeldung & Small Talk

    Herzlich willkommen beim BPUG-Kongress 2020. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, die Konferenztechnik zu prüfen und sich schon einmal auf den Kongress einzustimmen oder mit den anderen Teilnehmern in Kontakt zu treten.

  • 08:45  Begrüßung durch BPUG Vorstand

    Begrüßung durch den Vorstand des BPUG Deutschland e.V. und  Einführung in die Veranstaltung.

    Moderatoren der Veranstaltung: Stephan Brendel, Stefanie Eilhardt, Sabine Hinners, Michael Zwick.

  • 09:00  Josua Rösing: Leitung von immer neuen Teams  - Projektmanagement aus der Sicht des Theaterregisseurs

    Josua Rösing studierte von 2004 bis 2009 Jura in Berlin und sofort im Anschluss an die Zulassung zum Staatsexamen Theaterregie in Wien (2009 bis 2013). Ab 2013 arbeitete er für das Deutsche Theater Berlin, zunächst als fester Regieassistent und später als Regisseur mit eigenen Produktionen. Er organisierte Gastspiele in Peking, Zürich, Luxemburg, Stockholm, Moskau und inszenierte an diverse renommierten Theatern in Deutschland (Berlin, Regensburg, Kiel, Braunschweig), wie auch in Sankt Petersburg und Moskau. Parallel zu seinen Inszenierungen machte er an der Frankfurt School of Finance and Management seinen Executive MBA. Seit 2017 gibt er auch Workshops zum Thema "Das freie Sprechen - zur Reziprozität von Sprache und Text". Zu seinen Kunden zählt u.a. das Österreichische Justizministerium.

     

    Die Mitarbeiter:innen zu motivieren, über das hinauszugehen, was sie für möglich hielten, das bisher ungesehene sichtbar machen und neue, gemeinsame Visionen zu entwickeln, die ebenso individuell wie allgemeinverständlich sind — das bedeutet für mich, mein Team zu führen. Eine vereinte Ensembleanstrengung zu unternehmen und den einzelnen Charakteren zu ihrem ganz persönlichen Glanz und ihren ganz persönlichen Momenten zu verhelfen —  in einer gemeinsamen Performance, anstatt mit Egozentrismus zu kämpfen - das ist mein Motto. Es ist wichtig, der eigenen Vision zu folgen, aber für Kritik und Widersprüche offen zu bleiben.

    Das sind die Themen in meinen sehr unterschiedlichen Arbeitsumfeldern und Projekten. Der Vortrag wird das Gemeinsame dieser Leitungserfahrung herausarbeiten, es auf andere Bereiche übertragbar machen und für andere Teamleiter inspirieren. Denn jedem Unternehmen sollte die Unternehmung zugrunde liegen, herauszufinden, wie die Dinge zusammenhängen. Es geht darum, die eigene Vision für eine andere Zukunft zu erweitern und mit anderen Visionen zu verbinden.

  09:45 -10:00  Change Break

  • 10:00 - 10:45  Streams

  • Stream 1: Michael Zwick: Programm Change Management

    Michael Zwick, Change Experte und APMG Change Management Trainer, zeigt einen effektiven Ausweg. Ohne dass Sie ein kompliziertes System einrichten müssen. Alles was Sie brauchen haben Sie schon im Unternehmen. Sie müssen es nur richtig anwenden und zwei Schritte weiter denken.

     

    Nicht noch ein Change! Wo soll ich denn den reinklemmen, hab ja sonst nichts zu tun. So oder so ähnlich beginnt der Widerstand im Unternehmen gegen Veränderungen. Die Projekte müssen gemacht werden. So das Dilemma der Führungskräfte. Die sollen sich mal nicht so anstellen, ist ja nur für eine überschaubare Zeit. So die Gegenargumentation. Wenn Sie jetzt nicht reagieren, bleibt nur noch verbrannte Erde zurück. Aber wie bekommen wir das Problem aufgelöst? Was kann ich als Führungskraft den tun?

  • Stream 2 English: Mine Barlan: Inspiring Best Practices from Pharmaceutical Industry

    Mine Barlan lives and works in Istanbul, Turkey. With a BSc degree on “Chemistry” and MSc degree on “Polymer Science and Technology” from Istanbul Technical University, she has been working in Pharmaceuticals Industry since 2003. She worked several years for some of the top 10 global pharmaceuticals companies, like Sanofi and Novartis. She filled different positions in R&D, Process Development, Quality Assurance and Regulatory and is working as Global Regulatory Affairs Manager for Helba Pharmaceuticals today. Mrs Barlan is highly committed to quality, always looking for continuous improvement and is a member of TOPRA, The Organisation for Professionals in Regulatory Affairs. Being motivated by challenge and change, her engagement was honored in 2018 with the award "Women in Best Practices", awarded by Best Practice User Group Germany.

     

    Inspiring Best Practices from Pharmaceutical Industry

    • Redefining best practices

    • Quality beyond requirements

    • Improved Customer Focus

    • International Harmonization

  • Stream 3: Markus J. Neuhaus + Frank Bornhöft: Best Practice für Unternehmen in der CORONA Krise

    Markus J. Neuhaus: Wirtschaftsmediator, Visual Facilitator European Project Manager Operational Excellence

    Frank Bornhöft: Experte für Operational Excellence, Business Continuity, Change Management & Agile Methoden

     

    Best Practices für eine erfolgreiche Business Transformation: Business Continuity Quick Check

    Blitzlichter zu folgenden Themen:

    • Was löst eine Business Transformation aus?

    o Corona als als schmerzhafter Auslöser für das Neue Normal

    • Was ist eine Business Transformation?

    o Die Digitalisierung von Unternehmen umfasst weit mehr als die Automatisierung von Geschäftsprozessen

    • Ohne Zielbild und Roadmap kein Nutzen!

    o Strukturiertes Vorgehen mit acht Schritten

    • Lessons Learned: Kritische Erfolgsfaktoren einer Business Transformation!

    o Erfahrungen aus Lockdown und Wiederanlauf

     

    Wir freuen uns auf eine lebhafte und offene Diskussionsrunde mit den Teilnehmern um die besten Ansätze zu erörtern, Ideen zu generieren und einen strukturierten Weg aus der Krise schon heute aufzuzeigen.

  • Stream 4: Networking Breakout Session

    Sie brauchen mal eine Pause oder möchten lieber indidviduell networken? Dann sind unsere Breakout-Sessions genau das Richtige für Sie. Jederzeit können Sie von hier aus auch in die Vorträge zurückkehren.

  10:45 -11:00  Change Break

  • 11:00 - 11:45  Streams

  • Stream 1: Claudia Simon: Die Last mit den Methoden

    Claudia Simon ist Geschäftsführerin der VISTEM GmbH & Co. KG. Ihre Themenbereiche umfassen u.a. die Unternehmensanalyse und Verbesserungsprojekte auf Basis der Theory of Constraints. Nach Abschluss ihrer NLP-Master-Ausbildung steht sie heute für Management-Coaching und Strategische Managementberatung zur Verfügung und begleitet Unternehmen bei ihrer Wachstumsentwicklung zu einem nachhaltig florierenden Unternehmen. Als (Mit-)Autorin hat sie diverse Artikel zu den Themen Strategieentwicklung und Ressourcenmanagement veröffentlicht. In der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement eV ist sie seit einigen Jahren in verschiedenen Ehrenämtern sehr aktiv.

     

    Meistens bringen (neue) Methoden nichts oder sind gar kontraproduktiv (oder: wann Einführung / Veränderung von Projektmanagement-Methoden tatsächlich etwas bringt).

     

    In den meisten Multiprojekt-Organisationen führt weder die Einführung neuer Projektmanagement-Methoden oder eine Veränderung der bestehenden Projektmanagement-Methoden dazu, dass "Mehr Projekt in kürzerer Zeit" fertig werden und sich infolgedessen die Geschäftsergebnisse verbessern. Meistens ist das Gegenteil der Fall: die Einführung / Veränderung von Projektmanagement-Methoden verschlechtert das Unternehmen (auch wenn es dabei manchmal vermeintliche Transparenz erhält).

     

    Warum sind Methoden dennoch so oft im Fokus?

    • Menschen sind daran interessiert, selbstwirksam handeln zu können. Die Veränderungen im Unternehmen, die erforderlich sind, um die Performance der Multiprojektorganisation signifikant zu steigern und damit die Unternehmensergebnisse zu verbessern, sind in der Regel außerhalb des direkten Einflussbereichs der Führungskräfte, die für das Projektmanagement verantwortlich sind. Die Einführung / Veränderung von Methoden kann von diesen Führungskräften dagegen (weitestgehend) selbstwirksam vorangetrieben werden (auch wenn die daraus entstehende unternehmerische Wirkung eher klein oder sogar schädlich ist).

    • Bestimmte Berufsgruppen verdienen durch Einführung / Veränderung von Methoden sehr viel Geld (BeraterInnen, TrainerInnen). Auch wenn sie durch ihre Arbeit das Unternehmen nicht verbessern (oder sogar verschlechtern) haben sie dennoch großes Interesse daran, ihre Leistungen zu verkaufen.

     

    Claudia Simon, Geschäftsführerin der VISTEM GmbH & Co. KG und Expertin für „Mehr Projekte in kürzerer Zeit“ skizziert in ihrem Vortrag

    • die Veränderungen, die in einem Unternehmen erforderlich sind (und bereits erhebliche Performancesteigerungen bewirken) BEVOR Veränderungen an den Methoden eine signifikant positive Wirkung auf die Unternehmensergebnisse entfalten können;

    • Anforderungen an Methoden, damit diese (NACHDEM die erforderlichen Voraussetzungen geschaffen wurden) ihre gewünschten Wirkungen auf die Unternehmensergebnisse tatsächlich entfalten können.

  • Stream 2: Guido Wittner: Test Factory - Best Practices für Aufgabenverteilung im Aufbau und Betrieb von Testmanagement-Umgebungen

    Seit über 30 Jahren selbstständig in der IT Branche

    Seit 2012 Partner der Consulting Union eG

    Seit 2015 Mitglied im Aufsichtsrat der Consulting Union eG

    90ziger: Planung und Aufbau mehrerer Handelsräume für große Banken, Y2K Tests mit 150 Testern

    00er: Planung, Due Dilligence und Transition mehrerer Outsourcing Projekte für Kunden oder Service Provider

    10ner: Aufbau und Betrieb mehrerer großer Testumgebungen für große Fusionen/Integrationen im Bankenbereich

    Über 20 Jahre Erfahrung im Testmanagement mit Projekten von oft mehr als 100 Testern

    Rund 10 Jahre Erfahrung im Aufbau und Betrieb von großen heterogenen Testumgebungen.

     

    Best Practices für die Aufgabenverteilung im Aufbau und Betrieb von Testplattformen.

    Immer größere Projekte oder viele parallel laufende Softwareentwicklungs-Projekte erfordern ein systematisches und effizientes Planen und Steuern sämtlicher Testaktivitäten. Um die Qualität Ihres Softwareproduktes zu erhöhen und nachhaltig sicherzustellen, empfiehlt sich der Aufbau und Betrieb einer oder mehrerer Testplattformen im Unternehmen. Dies dient dem Risikomanagement und der Qualitätssicherung in Softwareentwicklungsprojekte und hilft spätere Kostenfallen zu verhindern.

     

    • Test Factory, was ist darunter zu verstehen?

    • Test Factory, was braucht man für den Aufbau?

    • Test Factory, welche Skills benötigt man für den Betrieb?

    • Aufgaben im Test Factory Betrieb

    • Test Factory, wie schneide ich die Teams?

    • Test Factory, wie groß sind die Teams?

  • Stream 3: Meri Eremut-Marinic + Sophie von Lossau-D‘Ambrosio: Multimediales Storytelling – Best Practice Projektkommunikation

    „Meri Eremut-Marinic ist Politikwissenschaftlerin und Neuphilologin (M.A.). Sie ist bei der VS Consulting Team GmbH als Senior Project Management Consultant und Digital Strategist für mittelständische Unternehmen und die öffentliche Verwaltung tätig. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Projekt- und Programmmanagement sowie Stakeholdermanagement und Projektkommunikation.“

     

    „Sophie von Lossau-D‘Ambrosio ist Historikerin und Anglistin (M.A.). Sie ist bei der VS Consulting Team GmbH als Project Management Consultant und Content Marketing Managerin für mittelständische Unternehmen und die öffentliche Verwaltung tätig. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Projektmanagement sowie Selbstmanagement und Content Management.“

     

    Das Best Practice Beispiel „Multimediales Storytelling – Best Practice Projektkommunikation“ zeigt, wie man mit Hilfe eines multimedialen Storytellings Menschen für einen neuen Prozess gewinnen kann, die eigentlich keine Zeit haben.

    Das multimediale Storytelling (Scrollytelling) erzählt die Geschichte eines Starkregenrisikomanagement-Pilotprojekts und erklärt auf anschauliche Art und Weise, wie der Leitfaden „Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-Württemberg“ in die Praxis umgesetzt werden kann. Dabei werden sowohl die angewandte Methodik als auch die Arbeitsergebnisse der Kommunen gezeigt und zur freien Verwendung zur Verfügung gestellt. Mit dem Einsatz agiler Projektmanagement-Methoden (beispielsweise Persona-Analyse und Design Thinking) konnte zielgruppengerecht kommuniziert und das komplexe Projekt mit seinen vielen Stakeholdern erfolgreich durchgeführt werden.

  • Stream 4: Networking Breakout Session

    Sie brauchen mal eine Pause oder möchten lieber indidviduell networken? Dann sind unsere Breakout-Sessions genau das Richtige für Sie. Jederzeit können Sie von hier aus auch in die Vorträge zurückkehren.

  11:45 -12:00  Change Break

  • 12:00 - 12:45  Streams

  • Stream 1: Prof. Claus Hüsselmann: Lean Project Management

    Prof. Dr. Claus Hüsselmann ist Leiter des Fachgebiets Projekt- und Prozessmanagement im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der TH Mittelhessen, Gießen/Friedberg.

    Nach Studium der Technomathematik wirkte er zunächst als leitender Entwickler in einem SAP-Systemhaus. Bei Scheer verantwortete er anschließend 20 Jahre lang mehrere (Groß-) Projekte, den Bereich Project Operations & Risk Control für das Consulting-Geschäft sowie schließlich als Partner den Beratungsgeschäftsbereich Project Performance Management. 2012 – 2015 war er als Vorstand der GPM engagiert. Seine Schwerpunkte umfassen u.a. das Multiprojektmanagement (Ko-Leitung der GPM-Fachgruppe) sowie hybride Projektmanagement-Ansätze (Lean PM).

     

    Lean Project Management mit dem Unified Project Management Framework. Ein Modell zur Harmonisierung agiler und klassischer Projektansätze. Projektmanagement vollzieht derzeit einen Wandel hin zu mehr Agilität. Das klassische Projektmanagement wird wesentlich durch internationale Standards beschrieben, geprägt durch ihre jeweilige Entstehungsgeschichte mit unterschiedlichen Schwerpunkten versehen. Auf der anderen Seite sind die bekannten agilen Vorgehensweisen nicht vollständig − zu vielen Teildomänen fehlen explizite Ausführungen. Dies führte zur Entwicklung des vorliegenden vereinheitlichten Projektmanagement-Referenzmodells, dem Unified Project Management Framework, UPMF.

    Das UPMF ist Teil und prozessuales Referenzmodell der Operationalisierung des Lean Project Management-Ansatzes, Lean PM. Mit Lean PM liegt ein generischer Handlungsleitfaden zur Gestaltung hybrider Projektmanagementsysteme – zwischen agiler und plangetriebener Steuerung – vor.

    Der Vortrag stellt das UPMF und seine Integration in das Lean PM vor und lädt zum Austausch dazu ein.

  • Stream 2: Stefan Krüll: MAGA - Make Automation Great Again - Automationsprojekte ohne Menschen scheitern

    Stefan Krüll arbeitet seit 1999 im Service Management der Automobil- und der Banken-IT.

    Außer der klassischen IT-Beratung arbeitet er als Transitions- und als Projektmanager, berät und erstellt Servicekataloge und Business-Prozesse.

    Sein Hauptaugenmerk gilt dem nachhaltigen und ganzheitlichen Ansatz. Er berät nicht nur sondern hat auch über 15 Jahre Erfahrung in der praktischen Umsetzung im Tooling, so daß seine Vorschläge auch in der Praxis erlebbar sind.

    In seinen Projekten legt er vor allem wert auf den Faktor Mensch. Als Changemanager werden Methoden und Prozesse für Menschen gebaut, nicht für Maschinen, nur dann werden sie auch gelebt und angenommen.

    Im September 2020 übernahm er die Aufgabe des Finanzvorstandes beim itSMF Deutschland e.V.

     

    Gründe für Automationsprojekte - verschiedene Manager, verschiedene Gründe

    Wie können solche Projekte Scheitern, weil sie erfolgreich waren

  • Stream 3: Dieter Strasser: Virtual – Visual – Facilitation – Moderation: ach das wollten wir lange schon!

    Strukturen für Mensch und Organisation sind die Leidenschaft von Dieter Strasser. Diesem Thema widmet er seit 1992 seine Aufmerksamkeit und agiert als mehrfach akkreditierter Trainer, Consulter, Coach und Facilitator sowie als Autor, Reviewer, Mitglied bei Produktentwicklungen oder Kommittes.

    Als Ritter gegen Dogmen arbeitet er ständig an der Rationalität zum nachhaltigen Nutzen für seine Kunden. Er geht den überzeugten Weg der Logik und Wirkung. Austausch mit anderen spornt ihn an. Sieht er überholtes Denken so springt er über seinen Schatten und wirft es über Bord.  Überbordende Administration ist ihm ein Gräuel und daher sind seine Empfehlungen schlank, entspannt und für den Alltag geeignet.

    Empathisches Zuhören und direktes Fragen sind zwei seiner Grundausstattungen. Direkte zuverlässige Umsetzung seine Passion. Respekt sein Credo.

     

    Die Begriffe Facilitation und Moderation sind schon schwer zu unterscheiden. Dazu kommt noch Virtual und Visual Facilitation.

    All diese Begriffe lösen sich in einem interaktiven Workshop auf. Ihr Facilitator führt Sie gekonnt durch das Terrain und begeistert Sie bei Beispielen mit Mehrwert für den Alltag. Sie werden danach sowohl meisterhaft mit den verschiedenen Begriffen jonglieren als auch Ansätze zur Findung kniffliger Aufgaben entdecken, welche Sie schon lange beschäftigen.

  • Stream 4: Networking / Breakout Session

    Sie brauchen mal eine Pause oder möchten lieber indidviduell networken? Dann sind unsere Breakout-Sessions genau das Richtige für Sie. Jederzeit können Sie von hier aus auch in die Vorträge zurückkehren.

  • 12:45 - 13:30 Meet & Greet und After Congress Networking

     

    Verabschiedung, Get together und Ausklang

  • Freuen Sie sich auf den neuen BPUG Award 2020. Neu wird nicht mehr die strikte Einhaltung von PRINCE2 bewertet, sondern, wie das Projekt dem Bedarf des Auftraggebers nach professionellem und angemessenen Projektmanagement nachkommt. Zitat auf den neuen Bewertungskriterien: „Der Best Practice Award wird für professionelles Projektmanagement verliehen und zeichnet Projekte aus, die sich durch einen angepassten/angemessenen Einsatz von Projektmanagement kennzeichnen“. Wieder sind interessante Kandidaten am Start und es wird keine leichte Entscheidung für die Jury sein, den Erstplatzierten auszuwählen. Es wird ein knappes Ergebnis werden. Seien Sie gespannt!

  • Josua Rösing studierte von 2004 bis 2009 Jura in Berlin und sofort im Anschluss an die Zulassung zum Staatsexamen Theaterregie in Wien (2009 bis 2013). Ab 2013 arbeitete er für das Deutsche Theater Berlin, zunächst als fester Regieassistent und später als Regisseur mit eigenen Produktionen. Er organisierte Gastspiele in Peking, Zürich, Luxemburg, Stockholm, Moskau und inszenierte an diverse renommierten Theatern in Deutschland (Berlin, Regensburg, Kiel, Braunschweig), wie auch in Sankt Petersburg und Moskau. Parallel zu seinen Inszenierungen machte er an der Frankfurt School of Finance and Management seinen Executive MBA. Seit 2017 gibt er auch Workshops zum Thema "Das freie Sprechen - zur Reziprozität von Sprache und Text". Zu seinen Kunden zählt u.a. das Österreichische Justizministerium.